Olga Areal Stuttgart

Olga Areal Stuttgart

Olga Areal Stuttgart-West

Wettbewerb

Städtebau

Das städtebauliche Konzept setzt sich mit Typus und Maßstab des Stuttgarter Baublockes auseinander. Die ortstypische eindeutige Fassung des Blockes und der angrenzenden Straßenräume wird aufgenommen, der Bezug zwischen Block –bildenden Gebäuden und dem Block-Innenraum jedoch neu interpretiert.
Das klassische Vorderhaus und Hinterhaus werden zu einem kompakten Volumen zusammengefügt, welches eine Vielzahl von Wohnungsbautypologien ermöglicht. Im Inneren entsteht ein zentraler großzügiger geschützter grüner Raum mit hoher Aufenthaltsqualität. Dieser wird sowohl von den Bewohnern des Olgaareals, wie auch des umgebenden Viertels genutzt.
Die gegliederte Baustruktur ermöglicht eine differenzierte Durchlässigkeit des Areals. Eine diagonale Durchquerung von der Hasenberg- zur Senefelderstraße nimmt die Richtung der im orthogonalen Stadtgrundriss schräg eingelegten Bismarckstraße auf und stellt so einen Bezug zur Elisabethenanlage her. Im Bereich der Hasenbergstraße wird der Straßenraum zugunsten einer zusätzlichen begrünten Verbindung zum Kinderspielplatz an der Breitscheidstraße verbreitert.
In der Konsequenz geschieht die Adressbildung sämtlicher Nutzungen wie Wohnen, Einzelhandel, Büro und Kindergarten an den umliegenden öffentlichen Straßenräumen. Gleichzeitig erhalten alle Bewohner des Areals im Block-Inneren direkte Ausrichtung in geschützte Gartenhöfe, die in den großen gemeinsamen Garten münden.
Die Bauflucht an der Bismarckstraße erhält wie vorgeschlagen die Richtung der Schlosstraße, und bildet mit der annähernd parallel verlaufenden Fassade des gegenüberliegenden Gesundheitamtes einen großzügigen städtischen Straßenraum.
Straßen wird ein Plateau geschaffen, welches das bestehende Niveau Hasenbergstraße/Bismarckstraße fortführt. Oberhalb dieses Plateaus sind Wohnungen angeordnet, darunter liegen in einem Sockelgeschoss Einzelhandelsgeschäfte, mögliche Büroflächen im 1. OG und der Zugang zum unterirdischen Lebensmittelvollsortimenter.

Höhenentwicklung:
Die Planung schlägt eine ruhige Höhenentwicklung vor, die Bezug zur umgebenden Bebauung und den vorhandenen Traufhöhen nimmt sowie der Ausrichtung zum Sonnenlauf und zur Topografie Rechnung trägt. Die Bebauung wird zugunsten einer Besonnung des Blockinneren im Südwesten niedrig gehalten, während sie im Nordosten die bestehenden Höhen entlang der Senefelderstraße aufnimmt. Straßenseitig sind die oberen Geschosse als Staffelgeschoss ausgebildet.


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